Mein Weg zur Astronomie

Astronomischer Werdegang:                                                                      

 

Mein Kontakt zum gestirnten Himmel begann schon in der Kindheit . Ich bin auf dem Land groß geworden. Damals staunte ich über die noch unbekannten Sterne am dunklen Himmel.

Mein erstes Buch welches ich von meinen Eltern bekommen habe und ich noch heute bewundere ist "Aus fernen Welten" von Bruno H. Bürgel. Dieses Buch hat entscheidenden Anteil an meiner Begeisterung für die Astronomie.

 

Das Sternbild  Cassiopeia  hat eine besondere Bedeutung für mich: Es war das erste Sternbild welches ich am Himmel erkennen konnte. Auch die Mythologie um die Gestalt der Cassiopeia, um Cepheus und deren Tochter Andromeda haben mich immer gefesselt.

 

Die folgende Zeit in Hamburg  ermöglichte in den 60er-Jahren durchaus noch Beobachtungen vom Balkon, damals mit einem kleinen 50 mm KOSMOS- Refraktor  auf einer  „Flori-Montierung“ nach Anton Staus aus „Fernrohrmontierungen und ihre Schutzbauten“.

 

Von 1963 bis 1966 machte ich eine Lehre zum Feinmechaniker auf der Sternwarte in Hamburg-Bergedorf . Praktisch für alle Instrumente haben wir Zusatzeinrichtungen gebaut, z.  B.  Fotometer, Spektrometer oder präzise Getriebe für eine sichere Nachführung. Hauptprojekt war die Umrüstung des Meridiankreises für die Süddurchmusterung in Perth.

 

Nach meinem Studium zum Maschinenbauingenieur arbeitete  ich in einem Konstruktionsbüro. Wir entwickelten die mechanische Konstruktion für den 3,6 m-Spiegel der ESO  auf dem La Silla in Chile.

 

Ab dem Jahre 2000 nahm ich  in Hamburg das Hobby wieder auf, allerdings mit den Einschränkungen der nahen Großstadt.

 

Im Jahre 2013 verlegte  ich meinen Wohnsitz nach Nordstemmen .  Hier habe ich einen guten Landhimmel mit freier Sicht nach Süden. Insbesondere meine lichttechnisch rücksichtsvollen Nachbarn ermöglichen mir viele schöne Stunden an und mit meinen Teleskopen.

 

Kritisch sehe ich die Entscheidung der Gemeinde die bisherige Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung zwischen 24 Uhr und 4 Uhr  nach der LED-Umrüstung  (Blaulicht)   abzuschaffen. Eine nahe Straßenlaterne behindert mich sehr.

 

 

Link auf Sternwarte Bergedorf, Besucherprogramm: http://www.sternwarte-hh.de/fuehrungen.html

 

Link auf Sternwarte Bergedorf: https://www.hs.uni-hamburg.de/DE/Oef/Stw/gebtel.html

 

Link auf Nordstemmen: https://www.nordstemmen.de/

 

NGC188 im Sternbild Cepheus
NGC188 im Sternbild Cepheus

Der offene Sternhaufen NGC188 zählt zu den ältesten Sternhaufen in der Milchstrasse. Das Alter wird auf 6,3 Milliarden Jahre geschätzt.

Die Entfernung wird mit 5414 Lichtjahren angegeben.

NGC188 ist nur 5 Grad vom Himmelsnordpol entfernt, die Deklination ist +85 Grad.

Als Anzahl der Haufenmitglieder wird in der Literatur ca. 5000 anegeben.

 

Entdeckt wurde der Haufen am 3. November 1831 von John Herschel.